 |
ZIELSETZUNGEN
Das ANP versteht sich als Plattform, auf der die Unternehmen kooperieren und zielgerichtet gemeinsam auftreten können. Gemeinsam mit den Unternehmen wurden 5 Handlungsfelder definiert:
1. Information und Kommunikation
Hier geht es darum, dass im ANP alle relevanten Informationen über die Mitgliedsunternehmen - nicht zuletzt hinsichtlich Produkten und Leistungsfähigkeiten - offen aufliegen und diese Informationen im Wegen von gegenseitigen Betriebsbesuchen, Erfahrungsaustausch, Info-Mails udgl.... bewusst gemacht und visualisiert werden. Zudem geht es auch um die Diskussion von zB. Mangementsystemen und den Erfahrungsaustausch im Bereich Qualitätsmanagement.
2. Qualifizierung
In diesem Zusammenhang wurde in Kooperation mit dem AMS ein „Qualifizierungsverbund“ gegründet, der es den Mitgliedsunternehmen ermöglicht, im Verbund Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchführen zu lassen und von den dadurch entstehenden Kosten zwei Drittel vom AMS refundiert zu erhalten. Da unzweifelhaft ist, dass die Standortsicherung auf der zentralen Säule „Mitarbeiterqualifizierung“ ruht, wurde diese Thematik als eigenes Handlungsfeld definiert.
3. Kooperation
Ziel ist es, gemeinsame Projekte der Mitgliedsunternehmen zu initiieren und zu begleiten, dies auch im Bereich F&E, sodass in diesem Zusammenhang eventuell vorhandene (Prüf-, Versuchs-, Forschungs-) Anlagen von Mitgliedunternehmen gleichmäßig ausgelastet werden und die F&E-Tätigkeit in der Region steigt. Daneben soll das ANP mit ähnlichen Netzwerken Kontakte aufbauen und pflegen (regional und überregional), wodurch sich Synergien für die Mitgliedsunternehmen ergeben sollen.
4. Marketing und PR
In diesem Handlungsfeld werden mehrere Zielsetzungen nebeneinander verfolgt:
a. Identitässtiftung in der Region
Unternehmen und Bevölkerung ist kaum bewusst, dass der zweitstärkste Wirtschaftszweig neben dem Tourismus die Automobilzulieferindustrie ist. Durch intensive Aufklärungsarbeit soll unter anderem erreicht werden, dass sich die Mitgliedsbetriebe als attraktive Arbeitgeber positionieren können und dadurch das Facharbeiterproblem in den Griff bekommen.
b. Imagebildung und PR zur Standortpositionierung
Industrie und Tourismus in einer Region ist kein Widerspruch! Der Pongau ist eine touristisch sehr attraktive Region und gleichzeitig besteht daneben eine aktive, florierende KFZ-Industrie – dieses Image soll gleichzeitig standortpolitisch genutzt werden, um neue Unternehmen in die Region zu holen: einerseits durch die Wirtschaftsfreundlichkeit in der Region, andererseits durch die landschaftliche und kulturelle Attraktivität, die es Spitzenarbeitskräften leicht macht, in die Region Pongau zu wechseln.
c. Stärkung des Branchenimages
Das Image einer modernen, zukunftsorientierten und zukunftsfähigen Industrie, die im Einklang mit ökologischen und sozialen Aspekten erfolgreich wirtschaftet, soll transportiert werden.
5. Internationalisierung
Hier sollen neue Kontakte in alle Welt hergestellt werden, um den Aktionsradius und die Geschäftstätigkeit der Mitglieder zu fördern.
Das ANP ist offen für neue Mitglieder, auch aus anderen Regionen, also durchaus wachstumsorientiert.
|
 |
 |
 |
 |
 |
Gefördert vom Land Salzburg

Gefördert von der Europäischen Union mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE (Innovative Maßnahmen)

|
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|
|